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Technik

iPhone Duo: Erste Berichte über Display-Risse zum Verkaufsstart

Bei Apples erstem faltbaren iPhone ist das Innendisplay in einzelnen Fällen entlang der Faltstelle gebrochen. Ob es ein Serienproblem gibt, ist offen.

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Smartphone-Display mit Hinweis auf ein Software-Update und Schaltflächen „Update Now“ und „Update Later“, Bildschirm mit farbigen Streifen
Berichte über gerissene Innendisplays des iPhone Duo, das seit dem 23. Oktober 2026 verkauft wird, häufen sich; die Fallzahl ist bisher gering.

Beim iPhone Duo, Apples erstem faltbaren iPhone, gibt es kurz nach dem Verkaufsstart am Freitag, 23. Oktober, erste Berichte über gerissene Innendisplays. Auf Reddit, in Foren und in chinesischen Medien tauchten Fotos von Geräten auf, deren Display entlang des Scharniers gebrochen ist.

Oft zeigt sich eine helle, leuchtende Pixellinie auf einer Seite des Displays. Bislang handelt es sich um wenige Fälle vom ersten Verkaufstag. Ob einzelne Produktionsfehler, ein breiteres Problem oder teils unsachgemäße Handhabung dahinterstecken, ist noch unklar.

Das iPhone Duo ist ein Klapp-Smartphone im Buchformat mit Außen- und Innendisplay. Vorbestellungen waren seit dem 16. Oktober möglich. In den USA kostet das Gerät mit 256 Gigabyte Speicher ab 1.999 US-Dollar, in Deutschland ab rund 2.299 Euro. Wie wir am 21. Oktober berichteten, rät der YouTuber Marques Brownlee nach seinem Test des iPhone Duo den meisten Käufern ab: Das Gerät mache Spaß, sei aber schwer, habe kein Face ID und schwächere Kameras.

Display bricht nach wenigen Stunden

Am besten dokumentiert ist der Fall eines Nutzers aus Australien. Nach seinen Angaben auf Reddit ging sein Gerät nach etwa sechs Stunden und weniger als 20 Öffnungen kaputt. Als er es aufklappte, um es einem Freund zu zeigen, habe er im Bereich des inneren Scharniers unter dem Display etwas gespürt. Dann habe es hörbar geknackt, und das Display sei genau entlang der Falte gebrochen.

Kratzer, eingeklemmte Gegenstände oder äußere Beschädigungen seien nicht zu erkennen gewesen. Apple tauschte das Gerät im Store sofort kostenlos gegen ein neues aus. Moderatoren des Reddit-Forums prüften Fotos und Apple-Unterlagen und bestätigten den Vorfall als echt, nicht jedoch die Ursache.

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Zudem zeigen Bilder Ausstellungsgeräte in China mit sehr ähnlichen Schäden an derselben Stelle. Dort hatte der Verkauf wegen der Zeitverschiebung früher begonnen. Weitere vereinzelte Fotos kursieren im Netz, auch auf der Plattform X. Diese Aufnahmen ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Apple hat bisher keine offizielle öffentliche Stellungnahme abgegeben. Vor dem Marktstart hatten Tester das Gerät intensiven Falttests unterzogen, teils mit Zehntausenden Öffnungen per Roboter. Risse stellten sie dabei nicht fest.

Teure Reparatur ohne Zusatzversicherung

Schäden durch normale Nutzung dürften unter die einjährige Garantie fallen. Zudem gilt ein Rückgaberecht von 14 Tagen.

Außerhalb der Garantie wird es teuer: In Deutschland kostet der Austausch des Innendisplays ohne Apples Zusatzversicherung AppleCare+ 1.149 Euro. Andere schwere Schäden können bis zu 1.719 Euro kosten. Mit AppleCare+ sinkt die Selbstbeteiligung für das Innendisplay auf 99 Euro.

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