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Ist Laura Bozzo tot? Tochter dementiert Gerücht, Moderatorin im Krankenhaus
Die peruanische TV-Moderatorin Laura Bozzo lebt: Ihre Tochter wies Meldungen über ihren Tod am Mittwoch als falsch zurück. Bozzo liegt nach einer Notoperation weiter im Krankenhaus.
Von Marcel

Die peruanische Fernsehmoderatorin Laura Bozzo ist nicht tot. Ihre Tochter Alejandra de la Fuente hat am Mittwoch, 28. Oktober, Behauptungen aus sozialen Netzwerken über den Tod der 75-Jährigen als falsch zurückgewiesen. Bozzo liegt seit Mitte Oktober in Mexiko im Krankenhaus.
Familie weist Todesmeldung zurück
„Angesichts der Verbreitung falscher Informationen über den angeblichen Tod der Fernsehmoderatorin Laura Bozzo dementieren wir diese Information kategorisch“, heißt es in einem Statement, das de la Fuente auf Instagram teilte. Die Familie rief Öffentlichkeit und Medien auf, verantwortungsvoll zu handeln, keine Gerüchte zu verbreiten und Informationen vor dem Teilen zu prüfen – aus Respekt vor der Familie und allen Beteiligten.
Ihrer Mutter gehe es gut, sagte de la Fuente. Die Operation wegen des Geschwürs sei kompliziert gewesen, doch ihre Mutter mache trotz aller Schwierigkeiten Fortschritte. Die Operation sei kompliziert gewesen, doch ihre Mutter mache Fortschritte. Einen Entlassungstermin nannte die Tochter nicht. Bozzo selbst hat sich seit ihrer Einlieferung nicht öffentlich geäußert.
Bozzos Assistent Aarón Guerrero hatte bereits zuvor Berichte über ihren Tod zurückgewiesen. Ihr Zustand sei weiter ernst, aber stabil, sagte er; die Lage könne sich in beide Richtungen entwickeln. Ihr früherer Partner Cristian Zuárez sagte, er stehe seit Beginn in Kontakt mit der Familie.
Gerücht entstand am Abend des 27. Oktober
Laut der Zeitung El Heraldo de México kam das Gerücht am Abend des 27. Oktober auf, nachdem der puerto-ricanische Influencer Félix Arroyo auf X den Tod der Moderatorin verkündet hatte – ohne Bestätigung durch Familie, Vertreter oder Klinik. Arroyo wünschte ihr „Ruhe in Frieden“. Ein Fan-Account zu Reality-Shows verbreitete die Behauptung ebenfalls; der Beitrag wurde rund 3,3 Millionen Mal aufgerufen.
Auch Alfredo Adame veröffentlichte einen Abschiedstext, was die Verwirrung verstärkte. Laut dem Nachrichtenportal Infobae löschte Adame seinen Beitrag offenbar später und teilte das Dementi der Familie; für einen Witz dazu erntete er Kritik. Die Sendung „Venga la Alegría“ und Radiomoderatoren wiesen die Todesmeldung als falsch zurück.
„Anwältin der Armen“ im Fernsehen
Laura Cecilia Bozzo Rotondo wurde am 19. August 1951 in Callao in Peru geboren. Sie ist Anwältin und besitzt auch die mexikanische Staatsbürgerschaft; sie lebt in Mexiko-Stadt. Vor ihrer Fernsehkarriere arbeitete sie unter anderem als Anwältin und Dozentin, 1993 war sie Stadträtin in Lima. Bozzo hat zwei Töchter.
Bekannt wurde Bozzo als „Anwältin der Armen“ mit der Talkshow „Laura en América“, die ab 1998 beim Sender América Televisión lief. Später moderierte sie weitere Formate, in den USA auch beim Sender Univision. Ihr Stil bei Familien- und Beziehungskonflikten gilt als direkt und oft kontrovers.
Notoperation und Lungenentzündung
Bozzo war am 13. Oktober in Acapulco wegen eines durchgebrochenen Zwölffingerdarmgeschwürs in die Notaufnahme gebracht und notoperiert worden. Nach Komplikationen wurde sie per Krankenwagen nach Mexiko-Stadt verlegt. Ein offizielles Bulletin der Klinik gibt es nicht.
Nach Angaben der Journalistin Martha Figueroa in der Sendung „Hoy“ besteht die Lungenentzündung fort. Es gebe eine sehr leichte Besserung, die Herzfrequenz sei stabil, eine erneute Intubation sei nicht nötig gewesen.


