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Jensen Huang in Berlin: Nvidia-Chef gibt im Döner-Imbiss dreistelliges Trinkgeld

Nach dem Investitionsgipfel mit Kanzler Merz bestellte der Nvidia-Chef in Berlin-Schöneberg fünf Döner und hinterließ ein Autogramm an der Wand.

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Screenshot eines Instagram-Beitrags: Fünf Personen stehen in einer Imbissküche vor Dönerspießen, darunter der Schriftzug „A special guest“.
Nach dem Invest-in-Germany-Gipfel kehrte Jensen Huang laut Artikel in einen Berliner Imbiss in Schöneberg ein und bestellte fünf Döner. Foto: @rueyamgemuesekebap

Nvidia-Chef Jensen Huang hat bei seinem Berlin-Aufenthalt in einem Döner-Imbiss in Schöneberg nach Angaben eines Mitarbeiters ein dreistelliges Trinkgeld gegeben. Nach dem „Invest in Germany“-Gipfel mit Bundeskanzler Friedrich Merz am Montag, 19. Oktober, kam der Chef des US-Chipkonzerns mit seiner Frau und Sicherheitskräften in den Imbiss an der Hauptstraße 36.

Fünf Döner und dreimal Pommes

Der Laden Rüyam Gemüse Kebab besteht seit etwa zwölf Jahren in Berlin und ist für seinen Gemüse-Kebab bekannt. Huang bestellte fünf Döner mit Salat, ohne scharfe Soße, dazu dreimal Pommes.

Mitarbeiter Wissam, der abkassierte, sagte der „Bild“: „Es war dreistellig – er hat schon gut geschmissen.“ Die genaue Summe nannte er nicht. Es sei das beste Trinkgeld der Nacht gewesen.

Huang kam eher unauffällig herein. Inhaberin Randa erkannte ihn zunächst nicht. „Er stand da sehr lässig mit einem freundlichen Lächeln“, sagte sie. Der Gast ließ sich mit dem Team fotografieren, begrüßte den Chef des Imbisses und schrieb ein Autogramm an die Wand.

Der Imbiss veröffentlichte die Fotos auf Instagram. Sinngemäß hieß es dazu, manche Tage seien einfach anders: Ein besonderer Gast habe vorbeigeschaut und eine kleine Erinnerung an der Wand hinterlassen.

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KI-Partnerschaft mit der Bundesregierung

Beim Gipfel im Kraftwerk Berlin saß Huang mit Bundeskanzler Friedrich Merz auf der Bühne. Beide kündigten eine engere KI-Partnerschaft für die deutsche Industrie an. Im Mittelpunkt steht „Physical AI“, also künstliche Intelligenz für Roboter, Fabriken und autonome Systeme.

Der Bund steuert einen dreistelligen Millionenbetrag bei, Nvidia Chips und Ingenieure. Beteiligt sind unter anderem Siemens und Audi. Laut dem Portal mein-berlin.net kündigte Nvidia beim Gipfel zudem Investitionen in vier deutsche Start-ups an, darunter Agile Robots und Reflex Aerospace.

Huang lobte die Stärken Deutschlands in Wissenschaft und Technik. „Ich glaube an Deutschland“, sagte er. Zugleich rief er sinngemäß dazu auf, das Land umzubauen und die Chancen der neuen Technologie zu nutzen. Kurz zuvor hatte er in London noch kritisiert, Deutschland sei bei neuen Technologien „so weit abgehängt“, und gesagt, das schmerze ihn besonders.

Laptop-Start und Keynote im Tempodrom

Bereits am 16. Oktober war Huang unangekündigt im Xperion am Alexanderplatz aufgetreten. Dort brachte Nvidia die ersten Windows-Laptops mit dem neuen KI-Chip RTX Spark auf den Markt. Vor rund 500 Besuchern verloste er signierte Laptops. „Deutschland ist unser größter europäischer Standort“, sagte Huang und verwies auf Telekommunikation, Robotik, autonome Fahrzeuge und KI-Forschung.

Nvidia beschäftigt in Deutschland rund 1.000 Menschen, davon etwa 150 Forscher in Berlin, unter anderem für Robotik, Grafik und autonomes Fahren. Im vergangenen Jahr investierte der Konzern fast eine Milliarde Dollar in Deutschland.

Bei der Entwicklerkonferenz GTC Berlin im Tempodrom hielt Huang am Mittwoch, 21. Oktober, die ausverkaufte Keynote zur „industriellen KI-Revolution“. Er zeigte unter anderem tanzende Roboter und die Siemens-Fabrik in Erlangen als Vorzeigeprojekt. Europa und Deutschland sollten KI selbst bauen und nicht nur konsumieren, sagte er.

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