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SportNew York · Amerika

New-York-Marathon: Läuferin (24) stirbt nach Zusammenbruch vor dem Ziel

Eine 24-Jährige brach bei ihrem ersten New-York-Marathon im Central Park zusammen. Ihr Vater spricht von Muskelzerfall, die offizielle Todesursache steht noch aus.

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Collage: Links hält eine Frau eine Startnummer 29977 mit Namen „Rachel“ in die Kamera, rechts läuft sie winkend durch eine Straße.
Läuferin mit Startnummer 29977 beim New-York-Marathon, bei dem eine 24-Jährige im Central Park zusammenbrach und abends im Krankenhaus starb.

Beim New-York-Marathon ist eine 24-jährige Läuferin nach einem Zusammenbruch gestorben. Die Frau brach am Sonntag, 1. November, im Central Park gut drei Kilometer vor dem Ziel zusammen und starb am Abend im Krankenhaus. Es war ihr erster Marathon.

Ihr Vater schilderte der Zeitung New York Times den Ablauf des Renntags. Seine Tochter habe ab Meile 18, nach rund 29 Kilometern, über starke Schmerzen geklagt und ihm in einer Textnachricht „Ow“ geschrieben.

Gegen 13.30 Uhr Ortszeit brach die Läuferin bei Meile 24, nach knapp 39 Kilometern, zusammen. Sie wurde ins Mount Sinai Hospital gebracht. Dort starb sie nach Angaben des Vaters um 21.40 Uhr Ortszeit.

Offizielle Todesursache steht noch aus

Als Todesursache nannte der Vater eine Rhabdomyolyse; die Diagnose stamme von den behandelnden Ärzten. Die Rechtsmedizin führte am Montag eine Obduktion durch; Ursache und Art des Todes sind laut einer Sprecherin noch offen, weitere Untersuchungen sind nötig. Bei einer Rhabdomyolyse zerfällt Muskelgewebe, Bestandteile der Muskelzellen gelangen ins Blut und können die Nieren schädigen.

Die Rechtsmedizin (Medical Examiner) von New York City hat die Todesursache noch nicht bestimmt; die erste Obduktion blieb nach Angaben einer Sprecherin ohne eindeutiges Ergebnis, weitere Untersuchungen laufen.

Der Veranstalter New York Road Runners zeigte sich in einer Stellungnahme tief betroffen vom Tod der Läuferin. Den letzten medizinisch bedingten Todesfall bei dem Rennen hatte es nach Angaben des Veranstalters beim Marathon 2024 gegeben.

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